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Unverzichtbarer Leitfaden zu verschiedenen Arten von Baukranen – IHURMO

Veröffentlicht: 2024-04-01

Wenn Sie an einer Baustelle vorbeigehen, werden Sie wahrscheinlich die hoch aufragenden Maschinen bemerken, die Materialien in die Höhe heben – das sind Baukräne, die für das Heben schwerer Lasten unerlässlich sind.

Die wichtigsten Krantypen auf Baustellen sind Mobilkrane und stationäre Krane. Jeder Krantyp ist für unterschiedliche Einsatzumgebungen und spezifische Hebeanforderungen konzipiert.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die verschiedenen Krantypen vor, die üblicherweise im Bauwesen eingesetzt werden, um Ihnen bei der Auswahl des für Ihr Projekt geeigneten Krans zu helfen.

Überblick über Baukrane

Krane unterscheiden sich in Form und Funktion, um den spezifischen Anforderungen verschiedener Bauprojekte gerecht zu werden. Hier finden Sie eine übersichtliche Darstellung der gängigsten Krantypen:

  • Mobilkrane: Sie bieten Flexibilität vor Ort, da sie sich auf Raupen- oder Reifenfahrwerk fortbewegen können. Dank ihres Auslegerarms für große Reichweiten sind diese Krane aufgrund ihrer Mobilität und des relativ geringen Platzbedarfs unverzichtbar.
  • Feste Kräne: Fest installierte Krane sind eine Kranart, die dauerhaft an einem festen Standort installiert ist, im Gegensatz zu Mobilkranen, die auf einer Baustelle bewegt werden können. Der bekannteste Typ von fest installiertem Kran ist der Turmdrehkran. Turmdrehkrane, erkennbar an ihrer Höhe und Tragfähigkeit, sind entweder am Boden verankert oder auf einem Bauwerk montiert. Dank ihrer vertikalen und drehbaren Reichweite eignen sie sich ideal für Hochhausprojekte.

Für Ihr Bauprojekt benötigen Sie möglicherweise verschiedene Geräte und Maschinen, doch die Wahl des richtigen Krans ist entscheidend. Jede Komponente des Krans, vom Ausleger bis zum Korb, erfüllt einen bestimmten Zweck.

Mobilkrane

Mobilkrane sind vielseitige Hebezeuge, die sich problemlos in unterschiedlichem Gelände bewegen können. Dank ihrer hohen Mobilität und Flexibilität sind diese Krane unverzichtbar für Projekte, bei denen sich die Hebeanforderungen häufig ändern. In diesem Abschnitt werden verschiedene Arten von Mobilkranen vorgestellt.

LKW-Krane

LKW-Krane

LKW-Ladekrane, auch bekannt als LKW-Ladekrane oder Kranwagen, bieten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Tragfähigkeit und Mobilität. Montiert auf einem LKW-Fahrgestell, sind diese Krane mit Gummireifen ausgestattet, die den Einsatz auf öffentlichen Straßen ermöglichen. Horizontal oder vertikal ausfahrbare Stützen stabilisieren den Kran während des Betriebs. Der Ausleger fährt direkt vom LKW aus und wird üblicherweise von einer Fahrerkabine in der Nähe des Auslegers aus bedient. Da LKW-Ladekrane kleiner sind, werden sie häufig zum Heben leichterer Lasten eingesetzt.

Geländekrane

Geländekrane

Geländekrane wurden speziell für den Einsatz im Gelände und auf unwegsamem Terrain mit Schlamm oder Schnee entwickelt. Sie verfügen über vier große Gummireifen, die von einem einzigen Motor angetrieben werden. Dieser Motor treibt sowohl das Fahrwerk als auch den Ausleger an. Dank ihres Allradantriebs bieten diese Krane eine höhere Traktion und eignen sich daher ideal für unebenes Gelände. Zusätzlich sorgen Stützen für Stabilität beim Heben.

Geländekrane werden häufig in beengten Bereichen eingesetzt. Sie sind jedoch nicht für den Straßenverkehr verboten. Die Kranführer müssen sie in einer Kabine steuern, die sich mit der Auslegerbewegung mitdreht.

All-Terrain-Krane

All-Terrain-Krane

Wie der Name schon sagt, sind All-Terrain-Krane für den Einsatz unter verschiedensten Bedingungen konzipiert. Sie vereinen die Straßentauglichkeit von LKW-Kranen mit der Geländegängigkeit von Offroad-Kranen. Dank Mehrachsbereifung und Allradantrieb können All-Terrain-Krane sowohl auf befestigten als auch auf unbefestigten Baustellen eingesetzt werden. Sie zeichnen sich typischerweise durch schnelle Einsatzbereitschaft und hohe Hubleistung aus.

Geländekrane müssen vor Ort montiert werden, da sie zusätzlich durch Ausleger stabilisiert werden.

Tragedeckkrane

Ladekran

Carry-Deck-Krane sind die kleinsten, fahrbaren Krane mit einem drehbaren Ausleger auf einer ebenen Ladefläche. Sie verfügen über eine Ladefläche, auf der Lasten aufgenommen, über kurze Strecken transportiert und am gewünschten Ort abgesetzt werden können. Sie werden häufig zum Transport von Objekten auf Baustellen eingesetzt. Ihre Tragfähigkeit liegt in der Regel zwischen 4 und 10 Tonnen, maximal jedoch bei 25 Tonnen.

Raupenkräne

Raupenkräne

Raupenkrane zeichnen sich durch ihre Kettenlaufwerke anstelle von Reifen aus, die ihnen auf weichem Untergrund wie Sumpfgebieten eine überlegene Stabilität und Mobilität verleihen. Der Verzicht auf Stützen wird durch die Ketten ausgeglichen, die das Gewicht des Krans auf eine größere Fläche verteilen. Ihre Ausleger können beträchtliche Längen erreichen, wodurch sie Lasten in große Höhen heben können. Diese Krane eignen sich ideal für Langzeitprojekte an einem einzigen Standort, da sie für den Transport zu einem neuen Einsatzort demontiert werden müssen.

Schwimmkräne

Schwimmkräne

Schwimmkrane werden auch als Kranschiffe bezeichnet. Bei Bauprojekten auf offener See spielen Schwimmkrane ihre Stärken voll aus. Man kann sie sich als Schwerlastkrane für den Wassereinsatz vorstellen, die häufig beim Bau von Brücken, Häfen und Offshore-Anlagen zum Einsatz kommen. Ihre Stabilität und Stärke, die in maritimen Umgebungen unerlässlich sind, ermöglichen es, Projekte, die für herkömmliche, fest installierte Krane ungeeignet sind, souverän zu bewältigen.

Feste Kräne

Turmdrehkrane

Turmdrehkrane

Wenn Sie den Bau eines Wolkenkratzers beobachten, sehen Sie höchstwahrscheinlich einen Turmdrehkran im Einsatz. Diese Krane sind das Rückgrat des Hochhausbaus. Sie kombinieren einen hoch aufragenden Mast, einen Ausleger und Gegengewichte, um die für schwere Arbeiten in großer Höhe notwendige Hubkraft und Stabilität zu gewährleisten.

Selbstaufrichtende Turmdrehkrane

Selbstaufrichtende Turmdrehkrane sind die optimale Lösung für Projekte mit begrenztem Platz und Zeitaufwand. Sie sind so konzipiert, dass sie schnell – oft per Fernsteuerung – und ohne zusätzliche Krane montiert werden können. Hauptüberschrift & Einleitung  Sie verfügen über einen kürzeren Mast und einen klappbaren Ausleger, wodurch sie leicht zu transportieren und ideal für Arbeiten mit geringeren Hebeanforderungen sind.

Wippturmkräne

Für Arbeiten in beengten Bereichen sind Wippkrane unverzichtbar. Diese Krane verfügen über einen Ausleger, der angehoben und abgesenkt werden kann, um benachbarte Gebäude nicht zu behindern. Entscheidend ist, dass ihre Konstruktion den Platzbedarf für den Kranbetrieb minimiert, da der Ausleger nahezu senkrecht nach oben gefahren werden kann und somit weniger Platz nach oben benötigt wird.

Hammerkopfkranich

Ein Hammerkopfkran ist ein feststehender Turmdrehkran mit einem langen, horizontalen Ausleger, der sich von der Turmspitze nach außen erstreckt und die Form eines Hammers hat. Der Ausleger kann sich um 360 Grad um den Turm drehen und ermöglicht so einen großen Arbeitsradius.

Flat-Top-Turmdrehkrane

Das charakteristische Merkmal von Turmdrehkranen mit flacher Oberseite ist das Fehlen des charakteristischen Auslegerkopfes. Diese Bauweise ermöglicht den Einsatz auf engstem Raum, insbesondere dort, wo sich mehrere Krane überlappen könnten. Dank ihrer flachen Oberseite erleichtern diese Krane die Montage und Demontage sowie den Betrieb unter Hindernissen wie anderen Kranen oder Stromleitungen.

Spezialisierte stationäre Krane

Portalkräne

Portalkräne

Ihr Portalkran – erkennbar an seiner Portalkonstruktion – ist für Aufgaben konzipiert, die das Heben schwerer Lasten auf einer festgelegten Strecke erfordern. Ein typischer Portalkran besteht aus einem Hebezeug, das auf einem Laufwagen montiert ist, welcher sich auf einem Schienensystem, der sogenannten Kranbahn, bewegt. Er ist besonders nützlich in Werften und Stahlbauwerken, da er schwere Materialien innerhalb seines Arbeitsbereichs problemlos bewegen kann.

Brücken-/Laufkrane

Brücken-/Laufkrane

Auch als Brückenkrane bekannt, bestehen Laufkrane aus parallelen Laufbahnen mit einer beweglichen Brücke, die die Lücke überspannt. Diese Krane sind unverzichtbar für den Einsatz in Hallen wie Fabriken und bewegen Objekte mithilfe eines Hebezeugs oder einer Laufkatze, was maßgeblich zur Effizienz beiträgt. Sie werden ihre hohe Präzision und Sicherheit bei anspruchsvollen Materialtransportaufgaben zu schätzen wissen.

IHURMO bietet eine breite Palette an Gerüststangen für jede Baustelle und steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung. Unsere Spezialisten beraten Sie gerne.

Häufig gestellte Fragen

Worin unterscheiden sich Turmdrehkrane und Mobilkrane voneinander?

Turmdrehkrane sind fest installierte Konstruktionen mit einem hohen Mast und Ausleger und eignen sich am besten für Höhen- und Schwerlasthebungen auf engstem Raum. Mobilkrane hingegen sind beweglich und werden für eine Vielzahl von Hebeaufgaben eingesetzt, die Flexibilität und Mobilität auf der Baustelle erfordern.

Wie heißen die größten Kräne, die bei Bauprojekten eingesetzt werden?

Zu den größten Kranen im Bauwesen zählen der Liebherr LR 13000 und der Manitowoc 31000. Diese Krane sind für Schwerlasthebungen ausgelegt und können Tausende von Tonnen präzise heben.

Können Sie die Einsatzgebiete der verschiedenen Krantypen im Bauwesen auflisten?

Selbstverständlich. Mobilkrane sind vielseitig einsetzbar und werden zum Heben von Materialien und Ausrüstung verwendet. Turmdrehkrane eignen sich ideal für den Bau von Hochhäusern. Geländekrane kommen auf unebenem Gelände zum Einsatz. Raupenkrane bewegen sich auf Ketten und sind sowohl für weiches als auch für unwegsames Gelände geeignet, während Schüttgutkrane zum Bewegen großer Materialmengen wie Kohle oder Mineralien eingesetzt werden.

Aus welchen Komponenten besteht ein typischer Turmdrehkran?

Ein typischer Turmdrehkran besteht aus einem Fundament, einem Mast, einem Ausleger und einem Haken. Der Turm ragt hoch empor, wobei sich der Ausleger horizontal ausfährt, um Materialien in die Höhe und wieder herunter zu heben.

Wie funktioniert ein selbstaufrichtender Kran im Vergleich zu herkömmlichen Kranen?

Selbstaufrichtende Krane sind kleiner als herkömmliche Krane und werden per Fernsteuerung bedient, ohne dass ein weiterer Kran zur Montage benötigt wird. Sie lassen sich schnell aufbauen, sind effizient für kurzfristige Projekte oder beengte Räume und eignen sich besonders für Bereiche, in denen der Kran häufig versetzt werden muss.

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