
Kräne sind in vielen Branchen unverzichtbar, vom Baugewerbe bis zur Fertigung. Diese leistungsstarken Geräte sind dafür ausgelegt, schwere Lasten präzise und effizient anzuheben, abzusenken und zu bewegen. Daher sind sie für Aufgaben unverzichtbar, die Kraft und Genauigkeit erfordern.
Die Effizienz und Sicherheit eines Krans hängen stark von seinen Komponenten ab, von denen jede für seinen Betrieb eine entscheidende Rolle spielt.
Das Verständnis der grundlegenden Bestandteile eines Krans ist für Kranbediener, Ingenieure und alle, die mit der Wartung oder Sicherheit eines Krans befasst sind, von entscheidender Bedeutung.
Folgen Sie Ihurmo, um die Funktionen der Teile kennenzulernen und zu erfahren, wie sie zusammenarbeiten, um einen reibungslosen und sicheren Betrieb zu gewährleisten.
Kranbasis
Der Base dient als struktureller Anker des Krans und ist dafür ausgelegt, alle Betriebskräfte (Gewicht, Drehmoment, Wind) in den Boden zu übertragen. Seine Komplexität variiert je nach Krantyp:
- Materialien und Konstruktion:
- Mobilkrane: Verwenden Sie hochbelastbare, in das Trägerfahrzeug integrierte Stahlrahmen.
- Turmdrehkrane: Erfordern Stahlbetonfundamente, bei Wolkenkratzerprojekten manchmal mit 9 bis 15 Meter tiefen Pfählen.
- Raupenkrane: Verwenden Sie eine breite, flache Raupenbasis, um das Gewicht auf weichem Untergrund gleichmäßig zu verteilen.
- Wichtige technische Prinzipien:
- Stabilitätsdreieck: Der Kran muss innerhalb einer geometrischen Zone bleiben, in der der Schwerpunkt (aus Kran, Last und Gegengewichten) in die Stützbasis hineinragt.
- Geländeanpassung: Dynamische Basen verwenden hydraulische Nivellierfüße oder Fugenmatten auf unebenem Boden.
- Verankerung: Massive Ankerbolzen oder Ballastblöcke sichern den Sockel gegen Kippmomente, insbesondere bei starkem Wind.
Ausleger
Ausleger sind ausfahrbare Stützen, die die Standfläche des Krans vergrößern.
- Typen und Mechaniken:
- Hydraulische Stützausleger: Häufig bei Mobilkränen; vertikales und horizontales Ausfahren über unter Druck stehende Flüssigkeitssysteme. Einige verfügen über „Schwebe“-Modi für unebene Oberflächen.
- Kasten-/Klappausleger: Kompaktes Design für beengte Räume.
- Stabilisierendes Bein: Es erstreckt sich von der Basis des Krans nach außen, um das während des Betriebs ausgeübte Gewicht und die Kräfte zu verteilen, ein Umkippen zu verhindern und die Gesamtstabilität des Turmdrehkrans zu verbessern.
- Kritische Funktionen:
- Lastverteilung: Ein 100-Tonnen-Mobilkran kann einen Druck von 40 psi auf die Stützplatten ausüben. Ohne diese könnte der Druck 200 psi übersteigen und es könnte zu einem Bodeneinbruch kommen.
- Momentenwiderstand: Ausleger wirken der Rotationskraft entgegen, die vom Ausleger erzeugt wird. Bei einer 10-Tonnen-Last bei einem Radius von 50 Fuß beträgt das Moment 500 Tonnenfuß – die Ausleger müssen dies durch ihre Spreizung ausgleichen.
Gegengewichte

Gegengewichte balancieren die Last auf der gegenüberliegenden Seite. Diese schweren Blöcke gleichen das Gewicht der Last und des Auslegers aus und verhindern so, dass der Kran nach vorne kippt.
Wagen
Bei der Laufkatze handelt es sich um einen motorisierten Wagen, der horizontal am Ausleger des Krans entlangfährt. Sein Zweck besteht darin, den Haken und die Hebekabel präzise zu positionieren, sodass die Arbeiter Lasten effizient über die Baustelle transportieren können.
Hauptmerkmale:
- Bewegung: Die Laufkatze wird über eine Fern- oder Kabinensteuerung entlang des Auslegers vor und zurück bewegt.
- Lastmanagement: Es gewährleistet einen reibungslosen horizontalen Materialtransport und minimiert das Schwanken.
- Sicherheit: Moderne Trolleys verfügen über Bremssysteme und Überlastsensoren.
- Vielseitigkeit: Anpassbar für unterschiedliche Gewichte und Entfernungen.
Mast
Der Mast ist der Kran vertikale Trägerstruktur. Es bietet die zum Anheben von Objekten erforderliche Höhe und unterstützt das darüber liegende Auslegersystem.
Bei Turmdrehkränen kann dieser vertikale Abschnitt eine bestimmte Höhe erreichen und wird in Abschnitten gebaut, während die Struktur höher wird.
Der Turm muss nicht nur dem Gewicht der Ladung standhalten, sondern auch den Seitenkräften durch Wind und Bewegung. Daher ist er mit schweren Stahlkomponenten und Verstärkungen ausgestattet, um enormen Kräften standzuhalten und gleichzeitig seine Stabilität zu wahren.
Turmspitze
Als Turmspitze eines Turmdrehkrans wird der oberste Strukturabschnitt des vertikalen Mastes des Krans bezeichnet, der als kritische Verbindung zwischen dem statischen Turm und der rotierenden oberen Struktur dient.
Es verankert den Ausleger (horizontaler Hebearm) und den Gegenausleger (Gegengewichtsarm) und verteilt die Kräfte, um bei Hebevorgängen das Gleichgewicht zu halten.
Wichtige Merkmale und Funktionen:
- Struktureller Knotenpunkt: Die Turmspitze ist die Spitze des Kranmastes und beherbergt normalerweise den Schwenkmechanismus (ein großes rotierendes Lager oder Zahnrad). Dadurch können der Ausleger (Arbeitsarm) und der Gegenausleger des Krans um 360 Grad gedreht werden, was eine präzise Lastplatzierung ermöglicht.
- Unterstützung für obere Komponenten:Es verankert den Ausleger und den Gegenausleger und verteilt die Kräfte, um bei Hebevorgängen das Gleichgewicht zu halten.
Fahrerkabine und Bedienelemente

Die ganze Action findet in der Fahrerkabine statt.
In der Kabine finden Sie verschiedene Steuersysteme, die der Kranführer täglich verwendet, darunter:
- Joysticks: Für die präzise Bewegung der Krankomponenten
- Knöpfe und Schalter: Zum Aktivieren verschiedener Funktionen
- Digitale Anzeigen: Anzeige von Ladegewicht, Radius und Höhe
- Computersysteme: In neueren Modellen für verbesserte Präzision
Über das Bedienfeld können Sie sämtliche Kranbewegungen steuern, einschließlich Heben, Senken und Drehen.
Hissen

Das Hebezeug eines Turmdrehkrans ist das mechanische System, das für das vertikale Heben, Senken und Steuern von Lasten zuständig ist. Es ist eine Kernkomponente der Hebevorgänge des Krans.
Schlüsselkomponenten des Hebesystems
Hubmotor
Ein leistungsstarker Elektro- oder Hydraulikmotor treibt den Hebemechanismus an. Moderne Kräne verwenden häufig Frequenzumrichter (VFDs) für eine gleichmäßige Beschleunigung und Verzögerung, wodurch Lastschwingungen reduziert werden.
Drahtseil
Hochfeste Stahlkabel (Drahtseile) verbinden die Trommel mit der Hakenflasche. Diese Seile sind für extreme Zugkräfte ausgelegt und müssen regelmäßig auf Verschleiß oder Beschädigungen überprüft werden.
Hakenflasche
Ein Flaschenzugsystem mit einem Haken (oder Schäkel), der an der Last befestigt wird. Mehrere Seilscheiben (Rollen) im Block erzeugen einen mechanischen Vorteil und verringern die zum Heben schwerer Gewichte erforderliche Kraft.
Boom
Der Ausleger ist der Hauptarm eines Krans und dient zum Heben und Manövrieren schwerer Lasten. Er dient als strukturelles Rückgrat und ermöglicht die vertikale und horizontale Bewegung von Materialien.
Arten von Auslegern
Gittermast
Besteht aus einem Rahmen aus Stahlträgern, die eine leichte und dennoch stabile Gitterstruktur bilden. Häufig bei Raupen- und Turmdrehkranen anzutreffen.
Modulare Abschnitte ermöglichen eine individuelle Längenanpassung und eignen sich ideal für das Heben schwerer Lasten mit großer Reichweite.
Teleskopausleger
Besteht aus ineinander gesteckten Stahlabschnitten, die hydraulisch ausgefahren werden und in Mobil- und Geländekränen für schnelles Aufstellen und kompakten Transport verwendet werden. Sie sind in der Länge verstellbar, ohne dass eine Demontage erforderlich ist.
Hammerhai-Boom
Ein horizontaler Arm mit fester Länge an Turmdrehkränen, oft mit einem Laufkatzensystem zur seitlichen Lastbewegung.
Gelenkausleger
Verfügt über Scharnierabschnitte für eine präzise, flexible Positionierung, wie sie bei Materialtransportern und Schiffskränen üblich sind.
Die Länge des Auslegers bestimmt die maximale Reichweite des Krans, während sein Design die Tragfähigkeit beeinflusst. Je länger der Ausleger ausfährt, desto weniger Gewicht kann er sicher heben.
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Häufig gestellte Fragen
Wie wähle ich einen Kran für meine Baustelle aus?
Berücksichtigen Sie bei der Auswahl eines Krans für Ihre Baustelle Faktoren wie Tragfähigkeit, Höhen- und Reichweitenanforderungen, Baustellenbedingungen und die Art der auszuführenden Arbeit.
Bewerten Sie außerdem Ihr Budget und stellen Sie sicher, dass Sie über geschulte Bediener verfügen, die mit dem von Ihnen ausgewählten Krantyp vertraut sind.
Welche Krantypen gibt es?
Zu den wichtigsten Krantypen zählen Mobilkrane, Turmdrehkrane, Brückenkrane, Auslegerkrane, Portalkrane, Schwimmkrane, Geländekrane, Säulenkrane und Teleskopkrane, die jeweils für bestimmte Hebeaufgaben und Umgebungen ausgelegt sind.
Was sind die Hauptteile des Krans?
Zu den Hauptteilen eines Krans gehören der Ausleger, das Hebezeug, die Laufkatze, der Haken, das Gegengewicht, der Sockel und die Fahrerkabine. Jedes dieser Teile spielt beim Heben und Bewegen von Lasten eine entscheidende Rolle.